Diagnose und TherapieWie wird die Diagnose erstellt?Vor jeder Behandlung der Inkontinenz steht eine genaue Befragung der Patienten. Danach beginnen umfassende Untersuchungen. Während der Fül-lung der Harnblase wird in einer urodynamischen Untersuchung die Funktion der Blase und des Schließmuskels unter Husten geprüft. Die Untersuchung ist nicht schmerzhaft aber wichtig zur Unterscheidung der verschiedenen Inkontinenzformen.Welche Therapiemöglichkeiten gibt es?
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Beckenboden- und SchließmuskeltrainingDer Beckenboden ist der Teil des Verschlussapparates von Blase und Darm. Diese Muskelgruppe lässt sich willentlich und ganz bewußt an- und wieder entspannen und kann folglich auch trainiert werden. Physiotherapeuten können im Einzelunterricht anleiten, stärkende Beckenbodenübungen zu erlernen. Der Therapeut überprüft die korrekte Ausführung dieser Übungen. Diese Gymnastik ist aber auch zur Vorbeugung von Inkontinenz wichtig. Weitere begleitende Maßnahmen sind Biofeedback oder Reizstrombehandlung.
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Medikamentöse TherapieViele Formen der Inkontinenz, insbesondere die Dranginkontinenz, können mit Medikamenten behandelt werden. Oft reichen diese aber allein nicht aus, um langfristig eine Heilung herbeizuführen.
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Operative TherapieBei stärkeren Formen der Belastungsinkontinenz oder Senkungsbeschwerden der Scheide oder Gebärmutter werden Eingriffe, wie z. B. minimalinvasive Schlingenoperationen mit guten Langzeiterfolgen durchgeführt.
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Ernährungsberatung stellt eine wichtige Ergänzung zu allen Therapien dar.
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Phsychosomatische Betreuunghilft bei der Bewältigung schwerwiegender psychischer und sozialer Probleme des Inkontinenz-Alltags.
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Ein individuelles Therapiekonzept sollte gemeinsam mit dem Arzt erstellt werden. Voraussetzung für eine, auf den einzelnen Patienten abgestimmte Behandlung ist dabei die Diagnose der zu Grunde liegenden Ursachen.
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